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VhU Darmstadt und Südhessen fordert Planungsbeschleunigung bei Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim und mehr Investitionen in Schienenverkehr

Widuch: „Für Teilabschnitt Zeppelinheim – Weiterstadt schnellstmöglich Planungssicherheit herstellen!“ / Mehr Klimaschutz und Staureduktion nur mit Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim und Riedbahnsanierung / ICE-Boxenstopp DA-Kranichstein richtiges Signal

Darmstadt. Nach dem Rückschlag im Planfeststellungsverfahren für den ersten Abschnitt der Bahnneubaustrecke Frankfurt – Mannheim zwischen Zeppelinheim und Weiterstadt fordert die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände für Darmstadt und Südhessen, die überarbeiteten Planungen nun noch schneller voranzutreiben und die Genehmigungsverfahren weiter zu beschleunigen.

„Für den Teilabschnitt Zeppelinheim – Weiterstadt muss schnellstmöglich Planungssicherheit hergestellt und 2030 darf als Zieltermin für die Fertigstellung der Neubaustrecke keinesfalls verwässert werden. Mehr Gütertransporte und Hochgeschwindigkeitspersonenverkehre auf der Schiene bieten großes Potential, um Staus und Lärm auf den Straßen zu verringern und den CO2-Ausstoß im Verkehrssektor zu reduzieren. Dass in einem der am höchsten belasteten Korridore in Deutschland – zwischen Frankfurt und Mannheim – eine komplett neue Strecke errichtet wird und die Riedbahn generalsaniert werden soll, ist der richtige Schritt für die wirtschaftliche und klimaresiliente Zukunftsfähigkeit unserer Region.
Den geplanten ‚ICE-Boxenstopp‘ in DA-Kranichstein begrüßen wir als wichtige Investition in zusätzliche Arbeitsplätze und Aufwertung des Verkehrsknotenpunkts Darmstadt“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) für Darmstadt und Südhessen.

Derzeit findet deutschlandweit ca. 19 % des Güterverkehrs auf der Schiene statt. Bis 2030 sollen es 25 % sein. Daher müssten die Kapazitäten des gesamten Schienenverkehrs schnell wachsen.

„Mehr Verkehr auf der Schiene muss deswegen in absehbarer Zeit tatsächlich möglich sein und die Attraktivität des Schienenpersonenverkehrs zusätzlich gesteigert werden. Daher müssen bestehende Strecken schnell ausgebaut und Effizienzpotentiale gehoben werden, z.B. durch die Digitalisierung des Verkehrsleitsystems und die Automatisierung von Kupplungsvorgängen zwischen Waggons“, ergänzte Dirk Widuch.

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Ansprechpartnerin

Fabienne Bardonner

Pressesprecherin und Kommunikation

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