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VhU Darmstadt und Südhessen zu Darmstadts Top-Platzierung unter den staugeplagtesten Städten Deutschlands

Widuch: „Einseitige Verkehrspolitik der Stadt Darmstadt bewegt sich in falsche Richtung“

Darmstadt. „Darmstadts sechster Platz unter den staugeplagtesten Städten Deutschlands im Jahr 2022 zeigt, dass die Stadt Darmstadt sich mit ihrer einseitigen Verkehrspolitik in eine falsche Richtung bewegt“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände. 

„Für die über 89.000 Einpendler nach Darmstadt ist die Situation zunehmend problematisch, denn Fahrspuren für den motorisierten Individualverkehr werden in Darmstadt seit Jahren reduziert, aber nach wie vor fehlen vor allem für Pendler echte Alternativen. Pendler, auf die die Stadt Darmstadt angewiesen ist. Und auch der Wirtschaftsverkehr ist von der Verkehrspolitik in Darmstadt negativ betroffen. Daher bekräftigen wir unsere Forderung, die gesamte Verkehrsinfrastruktur auszubauen“, so Widuch weiter. „Dazu gehört die Straße ebenso wie Schiene. Erst, wenn der ÖPNV über eine ausreichend hohe Taktung und eine gute Anbindung in die Region verfügt, wird er an Attraktivität für Pendler gewinnen. Der von der Bahn geplante Hessen-Express, der in 30 Minuten von Darmstadt nach Wiesbaden fahren und auf halber Strecke am Frankfurter Flughafen haltmachen soll, kann erheblich zur Entlastung des Straßenverkehrs auf dieser stark befahrenen Strecke beitragen. Für Projekte wie den Hessen-Express und neue Verkehrs­infra­struktur­projekte im Allgemeinen müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren maximal beschleunigt werden.
Verkehrspolitik darf grundsätzlich nicht an der Stadtgrenze enden. Dies betrifft auch den Straßenverkehr. Daher begrüßen wir die Absicht der Landesregierung, langfristig ein landesweites Verkehrsmanagement zu etablieren, das die Ausweitung digitaler Verkehrslenkungsmaßnahmen auf stark befahrene Bundes- und Landstraßen beinhaltet.“ 
 

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